Mehr Features und Möglichkeiten der Szenariengenerierung mit der CarMaker-Produktfamilie!

Vielfältiger, effizienter, skalierfähiger – CarMaker 9.0

Zahlreiche neue Möglichkeiten für die virtuelle Fahrzeugentwicklung

Mit unseren Simulationslösungen CarMaker, TruckMaker, MotorcycleMaker schon heute virtuell das Fahrzeug von morgen testen! Unsere Softwarelösungen wurden spezifisch für die Entwicklung und den Test von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Zweirädern entwickelt. Damit können sie reale Testszenarien inklusive des gesamten Umfelds detailgetreu in die virtuelle Welt übertragen.

Ob kooperatives Fahren mit SimNet, verbesserte und neue Sensormodelle oder die Parallelisierung von Sensormodellen auf GPUs – das Release 9.0 enthält zahlreiche Highlights für innovative Anwendungen. Hier haben wir einige Features für Sie zusammengestellt, die Sie in Ihrer Fahrzeugentwicklung entscheidend voranbringen.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Umfassende Tests in den Bereichen autonomes Fahren, ADAS, Powertrain und Fahrdynamik
  • Effizienzsteigerung dank durchgängiger Einsetzbarkeit der CarMaker-Produktfamilie im gesamten Entwicklungsprozess von MIL, SIL bis zu HIL und VIL sowie durch Wiederverwendbarkeit von Szenarien und Testfällen
  • Hohe Systemreife bei gleichzeitiger Kosten- und Zeitersparnis durch frühzeitigen Aufbau virtueller Prototypen und deren domänenübergreifenden Einsatz
  • Erstellung detailreicher und realistischer Testszenarien in geringer Zeit mittels leistungsstarker und dennoch einfach parametrierbarer Modelle
  • Maximale Flexibilität durch den manöver- und eventbasierten Testansatz
  • Umfangreiches Portfolio an Sensormodellen für alle gängigen Sensortechnologien (Radar, Lidar, Ultraschall und Kamera) zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen
  • Simulationsgeschwindigkeiten mehrfach schneller als Echtzeit sorgen für schneller verfügbare Ergebnisse
  • Reduzierte Dauer von Testzyklen durch parallelisierte Ausführung umfangreicher Testkataloge auf High Performance Computing Clustern (HPC)
  • Schnelle Analyse durch leistungsfähige Visualisierung
  • Zahlreiche unterstützte Standards und Schnittstellen für eine einfache Eingliederung in Ihre etablierte Entwicklungsumgebung

 

 

[Translate to Deutsch:] Radar RSI, CarMaker

 

Verbessertes und validiertes Sensormodell – Radar RSI

Die Berechnung des Radar RSI wird auf eine physikalisch basierte Feldberechnung umgestellt. Dabei wird eine Vielzahl von Effekten berücksichtigt, bevor die Rohdaten anschließend in einem Signalverarbeitungsmodell aufbereitet werden. Der Radar RSI konnte in Zusammenarbeit mit Magna Electronics, einem der führenden Automobilzulieferer, in einer aufwändigen Messkampagne validiert werden.

Import aus HERE HD Live Maps

Um einfacher und schneller realitätsnahe Straßennetze in CarMaker zu erhalten, wird ab sofort der Import von Kartenmaterial aus HERE HD Live Maps unterstützt. Dabei wird der Import von Merkmalen der Straßen wie beispielsweise Fahrspuren, Fahrbahnmarkierungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen unterstützt. Der Nutzer kann entscheiden, ob ein ausgewählter Ausschnitt eines Straßennetzes oder die benötigten Straßen entlang einer definierbaren Route eingelesen werden sollen.

Importierter Kartenausschnitt im Szenario Editor

 

Exportmöglichkeit in das OpenDRIVE-Format

Mit dem Release 9.0 können Straßennetze, die im Szenario Editor erstellt wurden, nun zusätzlich zum ROAD5-Format in das offene OpenDRIVE-Format exportiert werden. Für den Anwender wird dadurch nicht nur die Austauschbarkeit zu anderen Plattformen ermöglicht, sondern auch die Wiederverwendbarkeit von einmal erstellten Straßennetzen erhöht.

 

Kooperatives Fahren mit SimNet durch Co-Simulation mehrerer Ego-Fahrzeuge in einem gemeinsamen Szenario

Unsere Projektlösung für kooperatives Fahren als Grundlage für Anwendungen wie V2X oder Platooning ist bereits seit einiger Zeit verfügbar. Mit dem Release 9.0 wird kooperatives Fahren mit SimNet jetzt zum festen Bestandteil der CarMaker-Produktfamilie. Dabei können bis zu zehn Ego-Fahrzeuge auf einem Rechner bzw. bis zu drei Ego-Fahrzeuge im Netzwerk aus CarMaker, TruckMaker oder MotorcycleMaker in einem gemeinsamen Szenario simuliert werden.

 

Neues Sensormodell - Kamera HiFi

Um Funktionstests noch umfassender zu unter-
stützen, wird die Liste der High-Fidelity-(HiFi-) Sensoren um den Kamera-HiFi-Sensor erweitert. Dieser erzeugt kameraspezifische Objektlisten der erkannten Verkehrsobjekte, Verkehrsschilder und Ampeln. Dabei werden verschiedene Effekte wie Verdeckungen und Einflüsse durch Regen oder Nebel berücksichtigt. Durch CPU-basiertes Off-Screen-Rendering werden GPU-Ressourcen geschont, die stattdessen für raytracing-basierte, physikalische Sensormodelle verwendet werden können.

Skalierbarkeit durch Unterstützung von CarMaker in Docker-Containern

Container ermöglichen eine stabile virtualisierte Umgebung, zum Beispiel um eine Anwendung in der Cloud zu betreiben. In den vergangenen Jahren haben sich Docker-Container in der Branche für genau diesen Zweck durchgesetzt. Daher ist es nun ab sofort möglich, die Lösungen der CarMaker-Produktfamilie innerhalb eines Docker-Containers auszuführen. Die Vorteile, die sich daraus für den Anwender ergeben, sind unter anderem die einfache Portabilität und die sehr gute Skalierbarkeit.

 

Lösung zur flexiblen und fahrspurbezogenen Platzierung von Verkehrszeichen und Ampeln

Ab sofort werden im Szenarioeditor neue Möglichkeiten geschaffen und Methoden zur bequemen Definition von Verkehrszeichen und Ampeln sowie den entsprechenden funktionalen Markierungen geboten. Durch die Zuweisung unterschiedlicher Geschwindigkeitsbegrenzungen auf verschiedenen Fahrspuren einer Straße und Ampeln, die auf der gegenüberliegenden Seite einer Kreuzung angeordnet sind, kann der Nutzer noch flexibler in der Gestaltung seiner Szenarien agieren.

 

Menschlicheres Verhalten der Verkehrsteilnehmer - Human Driver Model

Zusätzlich zum bisherigen generischen Traffic Model, das als nahezu perfekter Regler zumeist ideales Verhalten aufweist, steht ab sofort das Human Driver Model zur Verfügung. Dadurch wird nicht nur das Verhalten beim Spurwechsel erweitert, sondern auch menschliche Eigenschaften wie Reaktionszeit oder ungenaue Abschätzungen von Entfernungen und Geschwindigkeiten modelliert. Insgesamt kann so ein realistischeres und menschenähnlicheres Verhalten der Verkehrsteilnehmer erreicht werden.

Neuer Sensor – Object-by-Lane-Sensor

Mit Release 9.0 wird ein neuer idealer Sensor eingeführt. Der Object-by-Lane-Sensor erkennt Verkehrsobjekte auf ausgewählten, benachbarten Fahrspuren und liefert Informationen sowohl über die Fahrspuren als auch über die auf diesen Fahrspuren fahrenden Verkehrsobjekte. Daher ist dieser Sensor perfekt dafür geeignet, bei der Trajektorienplanung zu unterstützen.

Sie möchten durchgängig und detailgetreu virtuell entwickeln und testen?

Wir helfen bei der Integration der virtuellen Fahrzeugentwicklung in Ihren Prozessen – von der individuellen Beratung, über die Integration unserer Simulationslösungen, dem Aufbau virtueller Prototypen bis hin zur Lieferung schlüsselfertiger Prüfstände.

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