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SimulOscar 2018: Die Gewinner stehen fest

Seit 2015 gibt es mit dem SimulOscar einen Preis, der Studierendenarbeiten in der Welt der Simulation auszeichnet. Der Wettbewerb wurde von uns ins Leben gerufen, um auf außergewöhnliche Arbeiten aufmerksam zu werden, die virtuelle Entwicklungswerkzeuge bei der Fahrzeugentwicklung in den Vordergrund stellen. Erneut sind wir fündig geworden und möchten Ihnen die Preisträger des SimulOscar 2018 vorstellen. Diese Arbeiten zum virtuellen Fahrversuch haben die Fachjury überzeugt:

SimulOscar 2018 – Platz 1

Wir haben uns besonders gefreut, dass die Ausschreibung SimulOscar auch über Deutschlands Grenzen hinaus wahrgenommen wurde. Die internationale Ausrichtung des Wettbewerbs hat gezeigt, dass der virtuelle Fahrversuch weltweit eingesetzt wird. So auch in Schweden, wo am KTH Royal Institute of Technology (Stockholm) eine Masterarbeit erstellt wurde, für die CarMaker zum Einsatz kam. In seiner Arbeit mit dem Titel „Predictive Vehicle Motion Control for Post-Crash Scenarios“ hat Dávid Nigicser eindrucksvoll gezeigt, wie eine effiziente Vorhersage von Unfallszenarien in der Simulation funktioniert.

SimulOscar 2018 – Platz 2

An der Johannes Kepler Universität in Linz (Österreich) spielt die Untersuchung von automatisierten Fahrfunktionen eine große Rolle. Der Preisträger Clemens Schartmüller hat hierzu eine Arbeit verfasst, die einen Fokus auf die Entwicklung hochautomatisierter Fahrfunktionen legt. Der Titel seiner Arbeit lautet: “Investigating Typing and Take-Over Performance in SAE Level 3-4 Automated Driving”.

SimulOscar 2018 – Platz 3

Mit seiner Arbeit, die im Rahmen einer Kooperation von Hochschule und Industrie realisiert wurde, hat Alexander Gebel den dritten Platz 3 belegt. Der Student von der Technischen Hochschule Ingolstadt beschäftigte sich intensiv mit Regelungsfunktionen. Die Untersuchung „Simulationsgestützte Optimierungs- und Sensitivitätsanalysealgorithmen zur Ermittlung und Bewertung von Regelungsfunktionen“ zeigt, welchen wertvollen Beitrag der Einsatz des virtuellen Fahrversuchs auch bei bereits bekannten Fahrzeugsystemen liefern kann.

Preisverleihung des SimulOscar

Alle drei Preisträger wurden von IPG Automotive im Rahmen des Open House 2018 ausgezeichnet. Wie auch in den letzten Jahren war die Preisverleihung war der offiziell letzte Programmpunkt und sorgte für viele neugierige Blicke. Auf dem Branchentreff zum virtuellen Fahrversuch konnten sich die Experten aus der Automobilindustrie ein gutes Bild vom Nachwuchs und den aktuellen Fragestellungen machen. Neben einem Preisgeld in Höhe von 700, 500 und 300 Euro gab es für alle drei Preisträger zusätzlich ein Jahresabo von wunschweise ATZ, ATZelektronik oder MTZ – so können die Preisträger in punkto Wissenschaft auf dem aktuellen Stand bleiben.

Beim Studierendenwettbewerb SimulOscar 2018 gab es wieder drei Studierende, die für ihre herausragenden Arbeiten rund um virtuelle Entwicklungsmethoden ausgezeichnet wurden.