Newsletter August 2017 ()

Nachwuchstalente am Start: Schnell und neuerdings autonom

Virtuell testen, real fahren: Das war das Formula Student Rennen in Deutschland 2017

Auf dem Hockenheimring galt es in der zweiten Augustwoche trotz Regen einfach durchzuhalten. Denn es fand einmal mehr der Formula Student-Wettbewerb statt, der in Deutschland seit 2006 ausgetragen wird. In diesem Jahr führten 115 Formula Student-Teams vom 7. bis 13. August beim Deutschlandrennen ihre Fahrzeuge vor. Fahrtüchtigkeit, Design, Projektplanung – die Bewertungskriterien sind vielfältig.


Eine neue Chance in diesem Jahr

Zum ersten Mal traten im Rahmen der Formula Student fahrerlose Fahrzeuge gegeneinander an. Das zeigt, dass auch die aktuellen Trends und Herausforderungen aus der Automobilindustrie vor den Nachwuchstalenten nicht haltmachen. So gab es in diesem Jahr also drei verschiedene Wettbewerbe: Formula Student Combustion (FSC), Formula Student Electric (FSE) und Formula Student Driverless (FSD). Rund 4000 Studierende waren in den Teams beteiligt und wollten sehen, ob sich die Entwicklungsarbeit eines ganzen Jahres ausgezahlt hat.


Virtuelle Unterstützung für Formula Student-Teams

Jedes Jahr aufs Neue ist es beeindruckend, wie etliche Teams weltweit neben dem Studium Rennfahrzeuge bauen. Und das auf einem Niveau, das schon ziemlich professionell ist. Uns ist die Unterstützung dieses studentischen Engagements wichtig, weswegen wir die Arbeit der Teams voranbringen wollen. IPG Automotive stellt den Teams aus dem Wettbewerb seit Langem Lizenzen für den virtuellen Fahrversuch zur Verfügung. Mithilfe von CarMaker und IPGKinematics können Studierende in der Entwicklungsphase ihrer Fahrzeuge von virtuellen Tests profitieren. Einfach testen, was real noch nicht existiert – mit CarMaker ist das möglich.


Eine einzigartige Atmosphäre

Wir wissen, wovon wir reden: Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IPG Automotive sind während ihres Studiums in Formula Student-Teams aktiv. Daher besteht auch heute noch ein intensiver Austausch und wir wissen, welche Herausforderungen sich den Teams stellen. Mehrere unserer Kollegen waren am Rennwochenende vor Ort und konnten sich live die neuesten technischen Entwicklungen anschauen. Aber wie immer bei Wettbewerben: Es kann nur einer gewinnen. Oder auch drei.


Drei Wettbewerbe, drei Gewinner-Teams

In der Klasse FSC überzeugte das Team der Hochschule Esslingen. Den Gesamtsieg in der FSE holte sich die Universität Stuttgart. Beim Wettbewerb um das fahrerlose Fahrzeug bestanden leider nur sechs Teams die technische Abnahme. Den Sieg beim Wettbewerb FSD hat das Team der ETH Zürich im wahrsten Sinne des Wortes eingefahren. Die neue Technik wird sicherlich auch im kommenden Jahr noch einige Teams vor Herausforderungen bei der Fahrzeugentwicklung stellen. Doch zurück auf Anfang: Jetzt haben alle Hochschulen wieder Zeit, um sich auf die Formula Student Rennserie 2018 vorzubereiten.

Ein Team, viel Arbeit: Unzählige Studierende engagieren sich in der Formula Student und wollen mit ihrem Wagen gewinnen