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Formula Student

Runde um Runde dem Sieg entgegen beim Deutschlandrennen

Wie heißt es so schön sinngemäß? Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Das gilt auch für die Entwicklungsingenieure von morgen – viele tummeln sich neben dem Studium nämlich in Formula Student-Teams und lernen hier hautnah, was es heißt, ein Fahrzeug zu entwickeln. Von Anfang bis Ende kümmern sich die Teams um alles selbst und kommen ihrem Ziel – einem fertigen Rennboliden – Schritt für Schritt näher. Jedes Jahr werden die gebauten Rennwagen, aber auch das Know-how rund um das Fahrzeug von Projektplanung über technische Umsetzung in mehreren internationalen Rennen bewertet. Im August war es in Deutschland wieder soweit: Vom 9.–14. August 2016 wurde das Formula Student-Rennen am Hockenheimring ausgetragen und viele Teams mit leistungsstarken Rennboliden gingen an den Start. Doch ein Großteil der Arbeit ist in den Monaten vor der Rennsaison an den Hochschulen über die Bühne gelaufen, als Teammitglieder und Sponsoren geworben, Pläne erstellt, Teile gekauft und gebaut, Tests durchgeführt und die technischen Entwicklungen stets eine Stufe weitergetrieben wurden.

Gewusst wie: Virtuell entwickeln und Erfolge einfahren

Da wir wissen, welche Herausforderungen so ein Fahrzeugentwicklungsprozess mit sich bringt, ist es uns ein Anliegen, Teams aus der ganzen Welt zu unterstützen. Seit vielen Jahren ermöglichen wir es interessierten akademischen Rennteams daher, ihre Entwicklung mit CarMaker und IPGKinematics zu begleiten. So haben sie die Möglichkeit, mit dem virtuellen Fahrversuch ihr Fahrzeug zu testen, bevor es überhaupt einen realen Aufbau gibt. Welches Motor Mapping ist das beste? Wie muss die Lenkung für eine perfekte Kurvenfahrt ausgelegt sein? Welches Setup führt zu besseren Rundenzeiten? Diese und viele Fragen mehr können so bereits am Anfang des Entwicklungsprozesses gelöst werden. Wie gut das mittlerweile gelingt, zeigen die immer professioneller entwickelten Fahrzeuge bei den Formula Student Rennen. Wir freuen uns, unseren Teil zum Erfolge beitragen zu können – denn neben der Software werden die Teams im Formula CarMaker-Programm auch durch Schulungen und selbstverständlich Support bei Fragen unterstützt. Weitere Informationen rund um unser Programm gibt es auf unserer Webseite; Fragen beantworten gerne unsere Kollegen unter formula-carmaker@ipg.de. Wir sind stolz, dass viele Teams, die CarMaker-Lizenzen nutzen, auf den ersten Rängen des Deutschland-Rennens zu finden sind.

Hockenheimrennen: Sieger

Nach etlichen Runden mit Wagen aus über 70 Teams und einer umfassenden Bewertung durch die Jury wurden die Sieger für die Formula Student Combustion (FSC) und die Formula Student Electric (FSE) ermittelt. Mit der Universität Stuttgart konnte sich ein Team gleich in beiden Wertungen auf dem Siegertreppchen feiern lassen. Die Gewinnerteams der FSC lauten TU München (1. Platz), Universität Stuttgart (2. Platz) und Graz AUS (3. Platz). Bei der FSE belegte das KIT Karlsruhe den 1. Platz, gefolgt von der TU Delft (2. Platz) und der Universität Stuttgart (3. Platz). Wir freuen uns mit allen Gewinnern – und darüber, dass drei der Siegerteams auf den virtuellen Fahrversuch setzen.

 

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