Virtual Reality & Fahrsimulatoren: Von Anfang an einen realen Fahreindruck bekommen

Die nutzerzentrierte Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface, HMI) ist ein erfolgskritischer Teil der Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte. Um Änderungskosten im Entwicklungsprozess möglichst gering zu halten, ist es wichtig, bereits in frühen Phasen festzustellen, ob die Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug zuverlässig und eindeutig verläuft. 

Ist das System intuitiv zu bedienen? Versteht der Fahrer die funktionalen Grenzen der Technik? Wie funktioniert die Übergabe zwischen (teil-)automatisiertem und fahrergesteuertem Fahren? Wie bewerten Probanden die Abstimmung von Fahrdynamikregelsystemen? 

Immersive Technologien lassen die Grenzen zwischen realen und virtuellen Welten verschwimmen. Designer, Entwickler und Kunden können so in der Realität in Interaktion mit Produkten treten, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden. Unsere Simulationslösungen sorgen in virtuellen Räumen für physikalisch korrekte Visualisierungen. Ebenso ist die realistische Simulation der Fahrdynamik in Fahrsimulatoren gefragt. 

Virtual Reality

Je früher, desto besser: Akzeptanz- und Ergonomiestudien im Cyberspace

Virtual Reality (VR) ist die Methode, um Akzeptanz- und Ergonomiefragen noch vor der Fertigung erster Prototypen zu untersuchen. So werden durch hochaufgelöste 3D-Visualisierungen in der CAVE, an der Powerwall oder im Head-up-Display virtuelle Räume geschaffen, in denen Designer, Konstrukteure, Funktionsentwickler und Probanden die HMI-Systeme visuell im virtuellen Fahrversuch erleben können. Hochrealistische 3D-Bilder verknüpft mit den physikalisch korrekten Bewegungsdaten von CarMaker erzeugen ein greifbares und emotionales Produkterlebnis.

  • Testen Sie Head-up-Displays noch bevor sie als Hardware verfügbar sind, z. B. mit unseren Lösungen für die Vehicle-in-the-Loop-Methode: Welche Einblendungen sind hilfreich, welche störend? Wann müssen Warnhinweise gegeben werden, damit Sie effektiv vor kritischen Situationen schützen? 
  • Untersuchen Sie im virtuellen Cockpit die Rundumsicht Ihres Fahrzeugs z. B. bei Abbiege- oder Einparkmanövern. Mit IPGRoad und IPGTraffic können Sie alle relevanten Verkehrsszenarien simulieren.
  • Ein weiterer Anwendungsfall, wo es bei Designfragen auf eine realistische Darstellung der Fahrdynamik ankommt: Testen Sie visuell, ob z. B. der Schweller Ihres digitalen Prototypen beim Überfahren von Bodenwellen oder Bordsteinkanten beschädigt wird. 
  • Integrieren Sie ein Lenkrad mit Hands on/Hands off-Erkennung in Ihre System Experience Platform und prüfen Sie, ob die Übergabe zwischen Autopilot und Fahrer beim automatisierten Fahren funktioniert.
  • In Probandenstudien wird untersucht, wie sie mit komplexen Verkehrssituationen zurechtkommen. Werden sie von Fahrerassistenzsystemen effektiv unterstützt? Mit unserem Ansatz des manöver-, event- und szenariobasierten Testens bilden Sie reale Situationen 1:1 in der virtuellen Welt ab – und das immer unter reproduzierbaren Bedingungen!
  • Sie wollen Ihr Management für Ihre neuesten Ideen gewinnen? Die virtuelle Testfahrt führt zu einem gemeinsamen Verständnis zwischen Ingenieuren und Entscheidern.
Fahrsimulatoren

Fahrdynamik hautnah erleben

Ob hochdynamische Hexapod-Simulatoren mit fortschrittlichen Immersionstechnologien oder statische Sitzaufbauten – CarMaker kann einfach in die verschiedenen Software- und Hardware-Umgebungen eingebunden werden. Dabei liefert Ihnen CarMaker nicht nur die Daten zur Ansteuerung der Bewegungsplattform. Sie können auch von den anderen Bestandteilen des virtuellen Fahrversuchs profitieren. So nutzen viele Kunden IPGMovie zur Visualisierung der Testfahrten. Außerdem können Sie mit IPGRoad beliebige Streckenprofile mit Steigungen, Neigungen oder bestimmten Oberflächenprofilen implementieren. Um Fahrerassistenzsysteme zu testen, lassen sich mit IPGTraffic Testszenarien mit Fußgängern, Fahrzeugen, Ampeln, Verkehrsschildern, etc. erstellen. 

  • Untersuchungen von Fahrverhalten und -komfort sowie zur schnellen Grundabstimmung von Fahrdynamikregelsystemen wie beispielsweise dem ESC 
  • Validieren von Regelsystemen in Interaktion mit einem Fahrer mittels Model-, Software- oder Hardware-in-the-Loop-Tests
  • Untersuchung des Fahrerzustandes (Müdigkeit, Aufmerksamkeit …) zur Erstellung von Fahrermodellen als Basis für Offline-Simulationen
  • Erprobung und Absicherung von Fahrerassistenzsystemen 
  • Akzeptanz- und Ergonomie-Untersuchungen mit Probanden
CGI-Produktion

Video-Marketing: Fahrzeuge eindrucksvoll in Szene setzen

Computer Generated Imagery (kurz: CGI), d. h. die elektronische Bilderzeugung und Bildbearbeitung, ist aus der Filmbranche längst nicht mehr wegzudenken – insbesondere in den Genres Science-Fiction und Fantasy. Inzwischen spielt die CGI-Anwendung auch in der Automobilindustrie eine wichtige Rolle. Vor allem die Marketing-Abteilungen nutzen computergenerierte Filme, um bewegte Bilder möglichst realitätsnah zu inszenieren. Dabei werden idealerweise die zu Konstruktionszwecken erstellten CAD-Daten für die CGI-Produktion wiederverwendet. Nach entsprechender Aufarbeitung ermöglichen sie das Erstellen fotorealistischer Computermodelle, die in Filmen oder sogar AR- und VR-Umgebungen eingesetzt werden können. 

CarMaker bringt Bewegung in die digitalen Fahrzeuge. Ohne zusätzlichen Aufwand liefert CarMaker die nötigen Daten und Parameter, um beeindruckende und zugleich physikalisch korrekte Bewegungen zu erzeugen. 

  • Sparen Sie die hohen Kosten für aufwendige Dreharbeiten und Prototypen.
  • Starten Sie bereits während der Produktentwicklung mit der Erstellung Ihres Marketing-Materials.
  • IPGRoad ermöglicht eine vollautomatische und komfortable Streckengenerierung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

Subjektives Fahrempfinden: CarMaker am Fahrsimulator am IVK (Apply & Innovate 2016)
1.55 MB / PDF / 2016 / IVK, Minh Tri Nguyen / Englisch
auto.mobile-driving simulator: CarMaker am Fahrsimulator an TU Dresden (Apply & Innovate 2016)
1.67 MB / PDF / 2016 / TU Dresden, Thomas Tüschen / Englisch
Driver-in-the-Loop bei rFpro: In der Simulation und am Fahrsimulator (Apply & Innovate 2014)
2.93 MB / PDF / 2014 / rFactor Pro, Chris Hoyle, Richard Hurdwell / Englisch
FAS-Entwicklung in CarMaker: Bremssystem vom KIT (Apply & Innovate 2014)
3.09 MB / PDF / 2014 / Karlsruhe Institute of Technology, Simon Rothfuss / Englisch
Fahrsimulatoren: CarMaker bei JLR (Apply & Innovate 2012)
0.51 MB / PDF / 2012 / Jaguar Land Rover, Paul Chappell / Englisch

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